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Reifenservice – in Diez, für Wohnmobil und Caravan

Sicher unterwegs mit den richtigen Reifen: Wir übernehmen Reifenwechsel, Montage, Auswuchten und die Kontrolle von Reifen und Luftdruck. Auf Wunsch beraten wir Sie bei der Auswahl passender Reifen für Ihr Fahrzeug.

Alle Marken | Mo - Fr 08:00-18:00 · Sa 09:00-13:00
Dauer
ca. 1-2 Std..
Intervall
vor jeder längeren Reise
Nachweis
Prüfprotokoll auf Wunsch
Marken
alle

Antwort in der Regel innerhalb von 24 Std.

Warum Wohnmobilreifen ein Sonderfall sind

Ein Reisemobil belastet seine Reifen anders als ein Pkw: Es fährt dauerhaft nahe der zulässigen Achslast, steht den Großteil des Jahres auf demselben Fleck und legt trotzdem hohe Etappen am Stück zurück. Deshalb versagen Wohnmobilreifen selten wegen abgefahrenem Profil – sondern wegen Alterung, Überlast und falschem Luftdruck. Ein Reifen mit vollem Profil und acht Jahren auf dem Buckel ist der klassische Fall.

Was Sie über Wohnmobilreifen wissen sollten

CP-REIFEN

Reifen mit der Kennzeichnung CP (Camping Pneu) sind speziell für Reisemobile ausgelegt: hohe Tragfähigkeit bei hohem Luftdruck und verstärkte Seitenwand für lange Standzeiten. Sind CP-Reifen in Ihren Fahrzeugpapieren eingetragen, müssen auch CP-Reifen montiert werden.

REIFENALTER

Für Wohnmobile gibt es kein gesetzliches Höchstalter. Reifenhersteller und Sachverständige empfehlen den Wechsel nach sechs bis acht Jahren, spätestens nach zehn. Das Herstellungsdatum steht als vierstellige DOT-Nummer auf der Flanke: Kalenderwoche und Jahr, zum Beispiel 2426 für die 24. Woche 2026

LUFTDRUCK

Der richtige Druck hängt von der tatsächlichen Achslast ab, nicht vom Fahrzeugtyp. Wer schwer beladen mit Pkw-Druck fährt, überhitzt die Reifen. Wir ermitteln den passenden Wert anhand der Luftdrucktabelle des Reifenherstellers.

Was wir für Sie machen

Von der Beratung bis zur montierten und gewuchteten Achse.

Leistungen im Reifenservice

Leistung Was wir machen Wann sinnvoll
Reifenberatung Dimension, Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex, CP oder C, Ganzjahres- oder Winterbereifung Vor jeder Neubeschaffung
Reifenmontage Demontage, Neumontage, Ventile erneuern Bei Neureifen oder Reifenschaden
Auswuchten Feinwuchten der kompletten Räder Bei jeder Montage, bei Vibrationen im Fahrbetrieb
Rad- und Reifenwechsel Saisonwechsel, Radbolzen nach Drehmoment anziehen Vor der Winter- oder Sommersaison
Luftdruck- und Zustandskontrolle Druck nach Achslast, Profiltiefe, Risse, Beulen, unregelmäßiger Verschleiß Vor jeder längeren Reise
Reifenalter prüfen DOT-Nummer aller Räder inklusive Reserverad ablesen und bewerten Einmal jährlich
RDKS-Service Sensoren prüfen, anlernen, bei Bedarf tauschen Bei Radwechsel und Systemwarnungen
Achslast ermitteln Grundlage für den korrekten Luftdruck Bei häufig schwerer Beladung

So funktioniert’s

In vier Schritten zum passenden Reifen

01

Anfragen

Fahrzeug, Reifengröße von der Flanke und zulässige Gesamtmasse angeben. Ein Foto der Reifenflanke und des Fahrzeugscheins reicht uns meist.

02

Beratung

Wir prüfen, welche Reifen für Ihr Fahrzeug zulässig sind, und schlagen Ihnen passende Varianten vor – mit Preis.

03

Montage

Montieren, auswuchten, Radbolzen nach Drehmoment anziehen, RDKS anlernen. Rechnen Sie mit 1 bis 2 Stunden.

04

Übergabe

Sie erhalten die eingestellten Luftdruckwerte für leeres und beladenes Fahrzeug – und den Hinweis, die Radbolzen nach etwa 50 bis 100 Kilometern nachziehen zu lassen.

Was Sie zum Termin mitbringen sollten

BITTE MITBRINGEN

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) – daraus ergeben sich die zulässigen Reifengrößen
  • Unterlagen zu Auflastungen oder abweichenden Rad-Reifen-Kombinationen (Teilegutachten, ABE, Eintragung)
  • Bei Radwechsel: die eingelagerten Räder und, falls vorhanden, das Reserverad
  • Radschlüssel und Felgenschloss-Adapter

SO HELFEN SIE UNS

  • Fahrzeug im üblichen Reisezustand vorfahren, wenn wir die Achslast ermitteln sollen
  • Bekannte Auffälligkeiten nennen: Vibrationen, Zug zur Seite, ungleichmäßiger Abrieb, Druckverlust
  • Reserverad mitbringen – es wird beim Reifenalter regelmäßig vergessen
  • Termin früh legen: Wohnmobilgrößen sind Nischenware und oft nicht sofort lieferbar

Häufige Fragen zur Reifenservice

Echte Fragen aus Beratungsgesprächen.

Brauche ich für mein Wohnmobil zwingend CP-Reifen?

Das hängt von Ihrer Zulassungsbescheinigung ab. Ist dort eine CP-Bereifung eingetragen, müssen CP-Reifen montiert werden. Steht eine C-Bereifung drin, ist auch diese zulässig – CP-Reifen bieten dann aber trotzdem Vorteile: höhere Tragfähigkeit bei hohem Druck und eine Bauweise, die auf lange Standzeiten ausgelegt ist. Wir sehen uns Ihre Papiere an und sagen Ihnen, was geht.

Wie alt dürfen die Reifen meines Wohnmobils sein?

Für Wohnmobile gibt es kein gesetzliches Höchstalter, und das Reifenalter allein ist bei der HU auch kein Mangel. Reifenhersteller empfehlen den Wechsel nach sechs bis acht Jahren, spätestens nach zehn. Bei Reisemobilen ist das relevanter als bei Pkw: Durch lange Standzeiten unter Last altert das Material, die Seitenwand bekommt feine Risse und die Karkasse verliert an Stabilität – lange bevor das Profil abgefahren ist.

Und beim Wohnwagen mit Tempo-100-Zulassung?

Dort gilt eine harte gesetzliche Grenze. Nach der 9. Ausnahmeverordnung zur StVO müssen die Reifen des Anhängers zum Zeitpunkt der Fahrt jünger als sechs Jahre sein und mindestens die Geschwindigkeitskategorie L (120 km/h) tragen. Sind sie älter, dürfen Sie nur noch 80 km/h fahren, auch wenn die Plakette am Heck klebt. Kontrollieren Sie die DOT-Nummer vor der Saison – wir machen das auf Wunsch mit.

Brauche ich Winterreifen am Wohnmobil?

In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht nach § 2 Abs. 3a StVO: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf nur mit wintertauglichen Reifen gefahren werden. Seit dem 1. Oktober 2024 zählt dafür ausschließlich das Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke). Die reine M+S-Kennzeichnung reicht nicht mehr aus. Für viele Reisemobile sind Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol die praktischste Lösung – wir beraten Sie dazu.

Wie viel Profil muss mein Reifen haben?

Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter (§ 36 StVZO). Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, deutlich früher zu wechseln: bei Sommer- und Ganzjahresreifen ab etwa 3 Millimetern, bei Winterreifen ab etwa 4 Millimetern. Bei einem schweren Reisemobil mit langem Bremsweg macht das einen spürbaren Unterschied.

Muss ich mich um das RDKS kümmern?

Wohnmobile der Klasse M1 mit Erstzulassung ab dem 1. November 2014 müssen ein Reifendruckkontrollsystem haben. Bei einem Radwechsel müssen die Sensoren übernommen oder neu angelernt werden, sonst meldet das System einen Fehler. Ältere Fahrzeuge brauchen kein RDKS – eine Nachrüstung ist trotzdem sinnvoll, weil schleichender Druckverlust bei Reisemobilen häufig unbemerkt bleibt.

Wechseln Sie auch Reifen an Fahrzeugen, die nicht bei Ihnen gekauft wurden?

Ja. Wir arbeiten herstellerunabhängig und betreuen Reisemobile und Caravans aller Marken – unabhängig davon, wo das Fahrzeug gekauft wurde.

Caravan Center Diez - FAQs

Termin bündeln

Weitere Wartungen gleich mit erledigen.

Am Wohnmobil zählt nicht die Laufleistung, sondern die Standzeit: Reifen altern, Bremsen setzen an, Dichtungen werden hart. Wir prüfen die typischen Verschleißpunkte, bevor sie im Urlaub zum Problem werden – herstellerunabhängig für alle Marken.

Termin für Reifenservice

Wir bestätigen den Termin mit Einschätzung zu Dauer und Kosten – in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Oder direkt

Werkstatt erreichen

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