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zwischen Köln und Frankfurt – Verkauf,
Vermietung & Werkstatt.
Damit Ihr Wohnmobil sicher durch jede Jahreszeit kommt: Wir übernehmen die fachgerechte Vorbereitung auf die Winterpause sowie die Inbetriebnahme im Frühjahr. Dabei werden unter anderem Wasseranlage, Batterien, Flüssigkeiten und wichtige Fahrzeug- und Aufbaukomponenten kontrolliert. In der Regel an einem Termin erledigt.
Antwort in der Regel innerhalb von 24 Std.
Ein Termin statt drei Wege – spart Standzeit.
Das Einwintern bereitet Fahrzeug und Aufbau auf mehrere Monate Stillstand vor. Wasseranlage, Boiler und Abwassersystem werden vollständig entleert, Batterien auf Winterbetrieb gesetzt, Gasanlage gesichert und Aufbau sowie Fahrgestell auf Schwachstellen kontrolliert. Beim Auswintern läuft es umgekehrt: Wasseranlage spülen und hygienisch in Betrieb nehmen, Batterien und Gas prüfen, Reifen, Bremsen und Dichtungen kontrollieren. Empfohlen sind zwei Termine pro Jahr – vor dem ersten Frost und vor der ersten Fahrt im Frühjahr.
Der teuerste Fehler ist Restwasser. Gefriert Wasser in Leitungen, Boiler oder Pumpe, reißt es Bauteile auf. Der Schaden zeigt sich meist erst im Frühjahr beim ersten Befüllen – dann oft als Wasserschaden im Möbelbau. Frostschäden an der Wasseranlage sind über die Fahrzeugversicherung häufig nicht oder nur eingeschränkt abgedeckt. Prüfen Sie Ihre Bedingungen.
EINWINTERN – Oktober bis November
Vor der ersten Frostnacht. Wer wartet, bis es tatsächlich friert, ist zu spät: Restwasser gefriert bereits bei wenigen Minusgraden.
AUSWINTERN – März bis April
Zwei bis drei Wochen vor der ersten geplanten Reise. Falls Mängel auftauchen, bleibt Zeit für Teile und Reparatur, bevor die Saison anfängt.
Tipp zur Terminplanung: Beide Termine sind Stoßzeiten in jeder Wohnmobilwerkstatt. Wer im September beziehungsweise im Februar anfragt, bekommt den Wunschtermin. Im November und im April wird es eng.
Acht Bereiche – von der Wasseranlage bis zum Standplatz.
| Bereich | Was wir tun | Häufiger Mangel |
|---|---|---|
| Wasseranlage | Frisch- und Abwassertank, Leitungen, Pumpe und Siphons vollständig entleeren, Hähne offen lassen;Restwasser in Totleitungen und Duschschlauch | – |
| Boiler | Über das Sicherheits- bzw. Ablassventil komplett entleeren, Funktion des Ventils prüfen | Ventil schließt nicht oder ist verkalkt |
| Toilette | Kassette entleeren, reinigen, Dichtungen pflegen, Schieber offen lassen | Verhärteter Schieberdichtring |
| Batterien | Ladezustand messen, Aufbau- und Starterbatterie auf Winterbetrieb vorbereiten | Tiefentladene Aufbaubatterie |
| Gasanlage | Flaschenventile schließen, Anlage drucklos machen, Zustand von Reglern und Schläuchen sichten | Überalterte Schlauchleitungen |
| Kühlschrank | Entleeren, reinigen, Tür in Lüftungsstellung arretieren | Schimmel im Innenraum |
| Aufbau | Dichtungen prüfen und pflegen, Dachluken und Fenster kontrollieren, Zwangsbelüftung freihalten | Verhärtete oder gerissene Dichtungen |
| Fahrgestell | Reifendruck, Ölstand, Kühlmittel-Frostschutz und Scheibenwaschanlage prüfen | Frostschutz nicht ausreichend |
| Bereich | Was wir tun | Häufiger Mangel |
|---|---|---|
| Wasseranlage | Spülen, Frischwassertank und Leitungen reinigen und desinfizieren, Filter tauschen | Keimbildung nach langer Standzeit |
| Dichtheit | Wasser Anlage befüllen, unter Druck auf Undichtigkeiten kontrollieren | Frostrisse an Pumpe oder Verschraubungen |
| Batterien | Kapazität und Ladezustand prüfen, Pole reinigen | Batterie hat den Winter nicht überstanden |
| Gasanlage | Sicht- und Funktionskontrolle, Verbraucher testen | Zündprobleme nach Standzeit |
| Bremsen | Sicht- und Funktionsprüfung, Flugrost auf Scheiben, Probefahrt | Festsitzende Bremsen nach angezogener Handbremse |
| Reifen | Luftdruck korrigieren, Alter und Zustand prüfen | Standplatten, überaltertes Profil |
| Aufbau & Dach | Dichtungen, Dachdurchführungen und Anbauteile kontrollieren | Feuchtigkeit im Aufbau, Marderschäden |
| Elektrik | Beleuchtung, Wechselrichter, Solar und Anschlüsse prüfen | Angenagte Kabel |
Nach der Wasseranlage ist die Aufbaubatterie der häufigste Winterverlust. Die Behandlung hängt vom Batterietyp ab:
Blei, AGM oder Gel:
Diese Batterien nehmen bei Tiefentladung dauerhaften Schaden. Sie müssen den Winter über geladen bleiben – per Landstrom mit Erhaltungsladung, per Solar oder durch regelmäßiges Nachladen. Steht das Fahrzeug ohne Strom, ist der Ausbau und die Lagerung im Warmen die sicherste Lösung.
Lithium (LiFePO4)
Hier gilt das Gegenteil einer Dauerladung. Lithiumzellen dürfen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht geladen werden – das schädigt sie dauerhaft. Für die Winterlagerung ist ein mittlerer Ladezustand ideal, viele Hersteller nennen rund 50 bis 60 Prozent. Beachten Sie die Vorgaben Ihres Batterieherstellers; wir sehen sie beim Termin mit Ihnen durch.
Starterbatterie nicht vergessen
Sie entlädt sich über Ruhestromverbraucher wie Alarmanlage und Steuergeräte auch dann, wenn niemand das Fahrzeug nutzt.
BITTE MITBRINGEN
SO HELFEN SIE UNS
Echte Fragen aus Beratungsgesprächen.
Nein. Der Tank ist schnell leer, das Problem sitzt woanders: in Leitungsbögen, im Boiler, in der Pumpe, im Duschschlauch, in den Siphons und in der Toilettenspülung. Genau dort bleiben Restmengen stehen, und genau dort entstehen die Frostschäden. Alle Hähne müssen zusätzlich offen bleiben, damit Wasser nachlaufen und entstehender Eisdruck ausweichen kann.
Nein, und Kfz-Frostschutzmittel gehört dort auf keinen Fall hinein. Der richtige Weg ist die vollständige Entleerung. Was leer ist, kann nicht einfrieren.
Ja – dann wird es aber nicht eingewintert, sondern winterfest betrieben. Das ist eine andere Situation: Die Wasseranlage bleibt gefüllt und muss durch Heizung und beheizte Technikräume dauerhaft frostfrei gehalten werden. Sprechen Sie uns an, dann bereiten wir das Fahrzeug entsprechend vor.
Nein, bei längerem Stand besser nicht. Die Bremsbacken können festrosten. Sichern Sie das Fahrzeug stattdessen mit eingelegtem Gang und Unterlegkeilen.
Der Aufbau muss atmen können. Zwangsbelüftungen dürfen nicht abgedeckt werden, Schranktüren und Polster sollten offen beziehungsweise aufgestellt bleiben, der Kühlschrank in Lüftungsstellung arretiert werden. Luftentfeuchter helfen zusätzlich. Falls Sie eine Abdeckplane nutzen: nur atmungsaktive Ausführungen, keine dichte Folie.
Standplatten entstehen, wenn das Fahrzeug monatelang auf denselben Punkten steht. Wir erhöhen den Luftdruck für die Standzeit und prüfen das Reifenalter anhand der DOT-Nummer. Bei Reisemobilen ist meist das Alter und nicht das Profil das Ausschlusskriterium – die Reifen erreichen die Verschleißgrenze selten.
Bei sechs bis sieben Monaten Standzeit häufig ja, weil Steuer und Versicherung nur für die Saison anfallen. Wichtig: Außerhalb des Zeitraums darf das Fahrzeug nicht im öffentlichen Verkehrsraum stehen. Sprechen Sie die Details mit Ihrer Versicherung ab, die Bedingungen zum Ruheversicherungsschutz unterscheiden sich.
Ja. Wir arbeiten herstellerunabhängig und übernehmen Ein- und Auswinterung für Reisemobile und Caravans aller Marken – unabhängig davon, wo das Fahrzeug gekauft wurde.
Termin bündeln
Am Wohnmobil zählt nicht die Laufleistung, sondern die Standzeit: Reifen altern, Bremsen setzen an, Dichtungen werden hart. Wir prüfen die typischen Verschleißpunkte, bevor sie im Urlaub zum Problem werden – herstellerunabhängig für alle Marken.
Wir bestätigen den Termin mit Einschätzung zu Dauer und Kosten – in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Oder direkt
WERKSTATT
Caravan Center Diez
Werner-von-Siemens-Straße 10
65582 Diez
Mo–Fr 08:00–18:00 Uhr
Sa 08:00–13:00 Uhr
So geschlossen