Wartung & VerschleißAlle Marken

Bremsenservice – in Diez, für Wohnmobil und Caravan

Für Ihre Sicherheit unterwegs: Wir prüfen und warten die Bremsanlage Ihres Wohnmobils fachgerecht. Bremsbeläge, Bremsscheiben und weitere Komponenten kontrollieren wir und erneuern sie bei Bedarf.

Alle Marken | Mo - Fr 08:00-18:00 · Sa 09:00-13:00
Dauer
ca. 2-4 Std..
Prüfen
jährlich und nach jeder Standzeit
Nachweis
Prüfprotokoll & Rechnung
Marken
alle

Antwort in der Regel innerhalb von 24 Std.

Warum Wohnmobilbremsen ein Sonderfall sind

Reisemobile verschleißen ihre Bremsen anders als Pkw. Sie legen wenige tausend Kilometer im Jahr zurück, sind dabei aber permanent nahe der zulässigen Gesamtmasse unterwegs – oft auf Passstraßen und langen Gefällestrecken. Den Rest des Jahres stehen sie. Genau das ist das Problem: Nicht die Nutzung setzt der Bremsanlage zu, sondern das Stehen. Scheiben bekommen Rostnarben, Sattelführungen setzen sich fest, Handbremsseile korrodieren, Bremsleitungen rosten von außen durch.

Wann der Bremsenservice fällig ist

NACH DER STANDZEIT

Nach der Winterpause ist die Bremsanlage der erste Punkt, der kontrolliert gehört – vor der ersten längeren Fahrt.

BREMSFLÜSSIGKEIT

Bremsflüssigkeit zieht Wasser aus der Luft und verliert dadurch an Siedepunkt. Die meisten Hersteller schreiben den Wechsel alle zwei Jahre vor – unabhängig von der Laufleistung.

VOR DER HU

Bremswirkung und korrodierte Leitungen gehören zu den häufigsten Gründen, warum ein Reisemobil bei der Hauptuntersuchung keine Plakette bekommt.

Was wir für Sie machen

Von der Sichtprüfung bis zur kompletten Erneuerung – am Reisemobil wie am Caravan.

Leistungen im Bremsenservice

Leistung Was wir machen Typischer Befund beim Reisemobil
Bremsbeläge Reststärke messen, Verschleißbild beurteilen, bei Bedarf erneuern Ungleichmäßiger Abrieb durch festsitzende Sattelführung
Bremsscheiben Stärke messen, Rostnarben und Riefen beurteilen, bei Bedarf erneuern Durchgerostete Scheibenränder trotz geringer Laufleistung
Bremssättel Führungsbolzen und Kolben prüfen, gangbar machen, bei Bedarf instand setzen Festsitzende Sättel nach der Winterpause
Bremsflüssigkeit Wassergehalt und Siedepunkt messen, Anlage entlüften und befüllen Zu hoher Wassergehalt bei überzogenem Wechselintervall
Bremsleitungen & Schläuche Korrosion, Scheuerstellen, Porosität, Dichtheit Außenkorrosion an Leitungen im Radhausbereich
Feststellbremse Wirkung, Seilzüge, Gangbarkeit, Einstellung Schwergängige oder einseitig wirkende Handbremse
ABS & ESP Fehlerspeicher auslesen, Sensoren und Verkabelung prüfen Verschmutzte oder defekte Raddrehzahlsensoren
Auflaufbremse am Caravan Radbremsen prüfen und nachstellen, Bowdenzüge und Auflaufeinrichtung warten und abschmieren Festsitzende Radbremsen nach Standzeit

So funktioniert’s

In vier Schritten zur geprüften Bremsanlage

01

Termin anfragen

Fahrzeug, Erstzulassung und Laufleistung angeben. Auffälligkeiten gern gleich mit nennen.

02

Prüfung

Wir messen Belag- und Scheibenstärke, prüfen Sättel, Leitungen und Feststellbremse und kontrollieren die Bremsflüssigkeit.

03

Befund besprechen

Sie erhalten eine klare Einteilung: was jetzt gemacht werden muss, was beobachtet wird und was noch Zeit hat – inklusive Aufwand und Kosten. Nichts wird ohne Ihre Freigabe erneuert.

04

Arbeiten & Übergabe

Nach dem Belagwechsel weisen wir Sie auf die nötige Einfahrphase hin: Die ersten Kilometer bewusst vorausschauend bremsen, bis Beläge und Scheiben eingelaufen sind.

Was Sie zum Termin mitbringen sollten

BITTE MITBRINGEN

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Serviceheft und Rechnungen früherer Bremsarbeiten
  • Letzter HU-Untersuchungsbericht, falls Mängel eingetragen sind
  • Unterlagen zu Auflastung oder Fahrwerksumbauten
  • Beim Caravan: Angaben zum Achshersteller (AL-KO, BPW, Knott)

SO HELFEN SIE UNS

  • Fahrzeug leer geräumt vorfahren – für die Bremsprüfung auf dem Prüfstand ist das Gewicht relevant
  • Bekannte Auffälligkeiten möglichst genau beschreiben: Quietschen, Schleifen, Rubbeln im Lenkrad, Ziehen zur Seite, langer Pedalweg, Warnleuchte
  • Angeben, wie lange das Fahrzeug zuletzt gestanden hat
  • Radschlüssel und Felgenschloss-Adapter mitbringen
  • Termin früh legen: Bremsteile für ältere Chassis und Caravanachsen sind teils nicht sofort lieferbar

Häufige Fragen zur Bremsenservice

Echte Fragen aus Beratungsgesprächen.

Brauche ich für mein Wohnmobil zwingend CP-Reifen?

Das hängt von Ihrer Zulassungsbescheinigung ab. Ist dort eine CP-Bereifung eingetragen, müssen CP-Reifen montiert werden. Steht eine C-Bereifung drin, ist auch diese zulässig – CP-Reifen bieten dann aber trotzdem Vorteile: höhere Tragfähigkeit bei hohem Druck und eine Bauweise, die auf lange Standzeiten ausgelegt ist. Wir sehen uns Ihre Papiere an und sagen Ihnen, was geht.

Wie alt dürfen die Reifen meines Wohnmobils sein?

Für Wohnmobile gibt es kein gesetzliches Höchstalter, und das Reifenalter allein ist bei der HU auch kein Mangel. Reifenhersteller empfehlen den Wechsel nach sechs bis acht Jahren, spätestens nach zehn. Bei Reisemobilen ist das relevanter als bei Pkw: Durch lange Standzeiten unter Last altert das Material, die Seitenwand bekommt feine Risse und die Karkasse verliert an Stabilität – lange bevor das Profil abgefahren ist.

Und beim Wohnwagen mit Tempo-100-Zulassung?

Dort gilt eine harte gesetzliche Grenze. Nach der 9. Ausnahmeverordnung zur StVO müssen die Reifen des Anhängers zum Zeitpunkt der Fahrt jünger als sechs Jahre sein und mindestens die Geschwindigkeitskategorie L (120 km/h) tragen. Sind sie älter, dürfen Sie nur noch 80 km/h fahren, auch wenn die Plakette am Heck klebt. Kontrollieren Sie die DOT-Nummer vor der Saison – wir machen das auf Wunsch mit.

Brauche ich Winterreifen am Wohnmobil?

In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht nach § 2 Abs. 3a StVO: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf nur mit wintertauglichen Reifen gefahren werden. Seit dem 1. Oktober 2024 zählt dafür ausschließlich das Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke). Die reine M+S-Kennzeichnung reicht nicht mehr aus. Für viele Reisemobile sind Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol die praktischste Lösung – wir beraten Sie dazu.

Wie viel Profil muss mein Reifen haben?

Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter (§ 36 StVZO). Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, deutlich früher zu wechseln: bei Sommer- und Ganzjahresreifen ab etwa 3 Millimetern, bei Winterreifen ab etwa 4 Millimetern. Bei einem schweren Reisemobil mit langem Bremsweg macht das einen spürbaren Unterschied.

Muss ich mich um das RDKS kümmern?

Wohnmobile der Klasse M1 mit Erstzulassung ab dem 1. November 2014 müssen ein Reifendruckkontrollsystem haben. Bei einem Radwechsel müssen die Sensoren übernommen oder neu angelernt werden, sonst meldet das System einen Fehler. Ältere Fahrzeuge brauchen kein RDKS – eine Nachrüstung ist trotzdem sinnvoll, weil schleichender Druckverlust bei Reisemobilen häufig unbemerkt bleibt.

Wechseln Sie auch Reifen an Fahrzeugen, die nicht bei Ihnen gekauft wurden?

Ja. Wir arbeiten herstellerunabhängig und betreuen Reisemobile und Caravans aller Marken – unabhängig davon, wo das Fahrzeug gekauft wurde.

Caravan Center Diez - FAQs

Termin bündeln

Weitere Wartungen gleich mit erledigen.

Am Wohnmobil zählt nicht die Laufleistung, sondern die Standzeit: Reifen altern, Bremsen setzen an, Dichtungen werden hart. Wir prüfen die typischen Verschleißpunkte, bevor sie im Urlaub zum Problem werden – herstellerunabhängig für alle Marken.

Termin für Bremsenservice

Wir bestätigen den Termin mit Einschätzung zu Dauer und Kosten – in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Oder direkt

Werkstatt erreichen

WERKSTATT

Caravan Center Diez

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65582 Diez

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